Raimund Welsch | Das Universum als Riesiges Schwarzes Loch (RSL) anstatt eines Urknalls


Eine unbewiesene Sichtweise..

Vielleicht sollte man das MSL-Problem einmal von einer ganz anderen Seite betrachten.

Unser raumzeitgekrümmtes Universum dehnt sich 'bekanntermaßen' (s.Anhang) aus. Und zwar je ferner, desto beschleunigter.
Ein bislang über die 4 Wechselwirkungen als unerklärbar akzeptiertes Phänomen.
Größe und Grenzen sind uns bislang noch immer völlig unbekannt.
Im Vakuum bewegt sich das Licht überall in konstanter Geschwindigket.
Darum ist unsere Aus-Sicht uneinschätzbar beschränkt, daher können wir nicht über den Horizont des sichtbaren Universums hinausschauen.

Im Prinzip stecken wir bereits in einem Riesigen Schwarzen Loch (RSL).
So sehe ich es durch meine Pi-Theorie - Brille.

Die Zeit verlangsamt sich nach innen hin, weil sich unsere Raumzeit krümmt.
Die Bewegungen der Gestirne werden nach innen langsamer, wo wir uns irgendwo befinden müssen.
Abweichungen können wir nicht feststellen, da das Universum viel zu groß ist.
Das Licht bleibt gleich schnell. Es gibt sogar Licht im Licht, welches ohne Schwere für die Bewegungsmasse sorgt.
Es entspricht der Bedeutung einer Bedeutung, dem Bild im Bild. Alles ist selbstähnlich, nichts ist identisch, höchstens intrinsisch.
Aber das nur am Rande des Randes.


Jetzt folgt als subjektiv Gekennzeichnetes aus ganzheitlicher Sicht..

Ohne Schöpfer ist die Welt nicht möglich.
Im Anfang war der Logos (Sinn, Wort, Logik, Bedeutung, Geist, Gesetz).
Das ist längst nicht mehr alles dasselbe, aber darauf kommt es hier gerade nicht an.
Und dieser Logos war bei Gott. Verzeihung: Ohne Worte wüsste ich es nicht zu formulieren.
Gott sprach: "Es werde Licht!" Die Schaffenskraft liegt im Geist, die in selbstähnlicher Weise auch dem Menschen gegeben ist.
Das Licht ist seine Urgestalt. Gemeint ist die Gestalt des Geistes.
Ursache allen Gewordenen ist also Licht. Das Werden interpretieren wir als Evolution.
Raum und Zeit sind nur Folgen des gebrochenen Lichts.
Raum und Zeit sind Folgen des Getrenntseins von Gott.
Dehnt sich der Raum, so dehnt sich auch die Zeit. Diese Dehnung ist eigentlich eine Krümmung.
Das Zurückfinden dauert immer länger. Aber das ist ja relativ.

So betrachtet können wir uns das SL von innen "ansehen" und vielleicht neue Schlüsse ziehen.

Um unser Universum (RSL) herum könnte im Sinne der Selbstähnlichkeit theoretisch wieder eine Riesengalaxie bestehen, etc..
Solche Gedanken haben schon intuitive Kinder. Im Erwachsenwerden werden wir immer unwahrer und verkrümmen unsere klaren Gedanken.
So vergessen wir wieder alles und versuchen mühsam den Weg zurück, wobei wir uns mehr und mehr in uns selbst verzetteln.


Unbequeme Worte..

Ich bleibe bei meiner Warnung: Was wissen wir großspurigen, kleingeistigen Menschlein denn schon wirklich über unser Universum?
Wie wollen wir seriös ein Risiko erzwungener Energiedichten für die ganze Menschheit abschätzen, deren wechselwirkende Komponenten wir nicht einmal ahnen können?
Im Großen wie im Kleinen.

Ich weiß, es ist einfach (gesagt), aber - aus meiner Sicht - nun einmal wahr!


In Hoffnung auf das geistige Erwachsenwerden des menschlichen Bewusstseins
und in Zuversicht auf die Intelligenz unseres Schöpfers

Raimund Welsch
Dipl.-Physikingenieur



Versprochener Anhang:

Zur Wissenschaftlichkeit
Schon in der Schule lernt man, dass man nicht in "Ich"-Form spricht. Man bekommt beigebracht, dass es unseriös klingt.
In der Wissenschaft wird überall abstrakt formuliert. In gedruckter Form lassen sich Veröffentlichungen "Schwarz auf Weiß" nachlesen. Gedruckten Buchstaben glaubt man.
Das Geschriebene wirkt seriös, nüchtern und richtig. "Man" bezieht sich auf bereits veröffentlichte "Tatsachen". Selbstverständlich wurden sie i.d.R. von einzelnen oder mehreren Sachverständigen geprüft.
Die Verantwortung liegt somit beim anderen, nicht bei dem, der das Geschriebene glaubt und deswegen zitiert und weitertransportiert.
Das anonymisiert entlastend, aber so wird die Individualität der Sichtweise verwischt. "Man" schreibt schließlich voneinander ab
und bezieht sich immer auf von anderen Individuen Anerkanntes. Für den Leser ergibt sich ein undurchdringbares Dickicht an Verlinkungen.
Es sind aber ja immer 'nur' einzelne Menschen, die einen Gedanken fassen und ihn verbreiten. So gibt es keine allgemeinen Ansichten!
Zudem gibt es viele, z. T. sehr unterschiedliche Zugänge zu dieser Welt. Wer bestimmt, welche Zugänge die Richtigen und die einzig Wissenschaftlichen sind.
Ist es die Logik, das Sehen, das Hören, das Gelesenhaben, die Intuition, die Inspiration, das Gefühl, das Gewissen?
Ist es nicht sogar wahrscheinlich, dass unsere Einzelzugänge (sozusagen als Input für die Wissenschaft)
zunächst einmal unterschiedlich stark ausgeprägt sind?
Darum die rhetorische Frage: Wann ist ein Ergebnis überhaupt wissenschaftlich?